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Endlich ein Job mit Sinn: 7 Strategien für deinen Einstieg in die Nachhaltigkeitsbranche

Du wünscht dir endlich einen Job mit Sinn – eine berufliche Tätigkeit, die mit deinen persönlichen Werten im Einklang ist und mit der du einen positiven Impact für eine nachhaltige Gesellschaft leisten kannst? Zum Beispiel einen Job im Bereich Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder nachhaltiges Wirtschaften? Genau solche Menschen wie dich brauchen wir! Wir zeigen dir 7 wirkungsvolle Strategien, mit denen dir als Absolvent*in oder auch als erfahrene Quereinsteiger*in der Einstieg in deine Impact Career gelingt.

Doch bevor wir uns auf den Weg machen, klären wir erst einmal, was »die Nachhaltigkeitsbranche« eigentlich ist.

Da gibt es zum einen den gemeinnützigen Sektor (auch »Dritter Sektor« genannt), zu dem Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Non-Profits oder auch Stiftungen zählen. Diese Organisationen arbeiten für einen gemeinwohl-orientierten Zweck (z.B. Umweltschutz, Schutz der Menschenrechte, Bildungsgerechtigkeit etc.) und nicht für Profite. Auch wenn man hier als Angestellte*r ganz klar weiß, wofür man morgens aufsteht, sind die Arbeitsverträge oft projektbasiert, d.h. befristet. Je nachdem, wie stark das eigene Bedürfnis nach Sicherheit und Planbarkeit ausgeprägt ist, sollte man sich dessen bewusst sein, bevor man sich bei NGOs und Co bewirbt.

Aber auch in der Privatwirtschaft gehört es mittlerweile zum guten Ton, sich mit der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung (Corporate Responsibility) auseinanderzusetzen. Bei einigen Unternehmen ist das Thema Nachhaltigkeit dabei eher eine Sache des Marketings bzw. der Imageverbesserung (Stichwort Greenwashing), andere wiederum überzeugen mit einer echten, ganzheitlichen Verantwortungsübernahme, ambitionierten Nachhaltigkeitszielen, zukunftsfähigen Geschäftsmodellen und fairer Mitarbeiterführung. Erfahre hier mehr darüber, woran du einen wirklich nachhaltigen Arbeitgeber erkennst.

Darüber bieten auch Umwelt- oder Sozial-Behörden ebenfalls interessante und meist sichere Jobs mit Bezug zur Nachhaltigkeit an. Diejenigen, die wissenschaftlich arbeiten möchten, sollten die Augen nach Forschungseinrichtungen offen halten, die zu Themen wie z.B. Klimawandel, Demokratie, Umweltschutz oder soziale Gerechtigkeit forschen.

Nachdem wir uns nun Orientierung verschafft haben, zeigen wir dir nun 7 Strategien, wie du an deinen Nachhaltigkeits-Job kommst.

1. Kenne deine Mission

Bevor du dich in deine »Mission Weltrettung« stürzt, solltest du zunächst für dich überlegen, wie genau deine Mission eigentlich aussieht. Denn die globalen Herausforderungen, die wir zu bewältigen haben, sind groß und zahlreich – und selbst die*der beste Superheld*in kann nicht überall gleichzeitig sein und alle auf einmal retten!

Also: In welchem Handlungsfeld möchtest du ganz persönlich auf positive Weise wirken? Wo kommen deine Talente am besten zur Entfaltung und in welchem Umfeld blühst du auf? Aus welchen Bausteinen setzt sich dein Potenzial zusammen, das du der Welt geben kannst? Mögliche Missionen könnten z.B. sein: Menschen zu helfen, die Gesellschaft fairer zu gestalten, Wissen zu vermitteln, die Umwelt zu schützen oder auch eine verantwortungsvolle Wirtschaft zu gestalten. Hast du das konkret vor Augen, kannst du wesentlich zielgerichteter suchen und erkennst passende Optionen schneller.

Bedenke: Es gibt viele Arten, oder konkreter gesagt – berufliche Tätigkeiten, mit denen du deine persönliche Mission erfüllen kannst. Wenn du z.B. für den Umweltschutz brennst, musst du nicht zwingend Biolog*in im Nationalpark sein. Schließlich kommt keine Naturschutzorganisation ohne z.B. kompetente Kaufmänner und -frauen aus, die den Laden am Laufen halten. Es gilt also darum, deine Nische zu finden und gezielt nach dem richtigen Arbeitgeber für dich zu suchen, der deine Mission teilt und bei dem viele verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten auf ihre Weise zur Weltverbesserung beitragen.

2. Den berühmten »Fuß in die Tür« kriegen: Praktikum & Ehrenamt

Ja ja, schon klar – dieser Ratschlag ist alles andere als neu. Aber dennoch so dermaßen wichtig, dass wir ihn trotzdem nicht unerwähnt lassen möchten. Du hast bereits eine Idee, in welchem Bereich du nach deiner Ausbildung/nach deinem Studium deine Karriere starten möchtest? Dann mach ein Praktikum oder bewirb dich als Werkstudierende*r. So sammelst du nicht nur überaus wertvolle Erkenntnisse (etwa, ob diese Tätigkeit wirklich deinen Vorstellungen entspricht), sondern baust ganz automatisch ein Netzwerk aus Branchenkontakten auf. Diese Kontakte können später bei der Jobsuche enorm hilfreich sein – sei es, dass sie dir als Referenzpersonen für deine Bewerbung zur Verfügung stehen können oder, wenn du langfristig bei diesem Arbeitgeber bleiben möchtest, sie dich darüber informieren, wenn intern eine Stelle frei wird. Der berühmte Fuß in der Tür also, du weißt schon. Fakt ist: Es gibt kaum eine bessere Eintrittskarte zu deinem Wunsch-Job.

Für Menschen, die bereits im Beruf stehen (wobei das natürlich ebenso für Studierende gilt) und z.B. im gemeinnützigen Bereich tätig werden wollen, gibt es eine weitere Option: Ehrenamtliches Engagement. Ein Beispiel: Du bist Marketing-Expert*in und hast es satt, deine Skills nur noch für die reine Profitmaximierung in irgendeinem Konzern einzusetzen. Die gute Nachricht: Genau diese Skills sind auch bei gemeinnützigen Arbeitgebern überaus begehrt. Die Herausforderung: Für eine Bewerbung bei, sagen wir, einer Tierschutzorganisation, sollte in deinem Lebenslauf aber natürlich irgendwie ein Bezug zum Tierschutz erkennbar sein. Das könnte z.B. so aussehen, dass du aktiv und regelmäßig einen Tierschutzverein in deiner Stadt bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt hast. Damit wollen wir dir natürlich nicht raten, dich ausschließlich für die Lebenslauf-Optimierung ehrenamtlich zu engagieren – such dir ein Thema aus, das dir wirklich am Herzen liegt und eine Organisation, in der das Engagement auch Spaß macht.

3. Social Intrapreneurship

Du bist Angestellte*r und siehst in deinem Unternehmen noch Optimierungsbedarf, was das Thema Nachhaltigkeit angeht? Dennoch: Völlig unzufrieden bist du nicht mit deinem Job und kündigen willst du eigentlich (noch) nicht? Dann gibt es für die Macher*innen unter euch eine ganz wunderbare Möglichkeit, die bisherigen Grenzen des eigenen Schreibtisches ein wenig zu sprengen und gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit voranzubringen: Social Intrapreneurship. Die Ähnlichkeit zum Begriff »Entrepreneurship« ist nicht zufällig: Denn auch Intrapreneur*innen werden zur treibenden Kraft von Innovationen und Weiterentwicklung, gründen mit ihren Ideen jedoch kein eigenes Startup, sondern stoßen neue Projekte bei ihrem Arbeitgeber an.

Was könnten das für Projekte sein? Im Endeffekt jedes Thema, das einen Bezug zur Nachhaltigkeit hat und für das du brennst. Einige Beispiele:

Dein Unternehmen hat noch keine*n Zuständige*n für Corporate (Social) Responsibility? Bilde gemeinsam mit Kolleg*innen eine interne Arbeitsgruppe. Protzige Dienstwagen findest du nicht mehr zeitgemäß? Sorge dafür, dass allen Mitarbeitenden (nicht nur der Führungsetage) eine attraktive und nachhaltige Mobilität ermöglicht wird – etwa mit dem Dienstrad-Leasing oder einer professionellen Lösung für die Förderung von Fahrgemeinschaften. Die Belegschaft in deinem Unternehmen ist alles andere als bunt? Setze dich z.B. mit einer Informationskampagne dafür ein, dass das Thema Diversity mehr Beachtung erfährt! Einige Non-Profits bieten auch spannende Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitenden ermöglichen, einen Teil ihrer Arbeitszeit für die gute Sache einzusetzen (»Corporate Volunteering«). Schlage das deinen Arbeitgeber doch einfach mal vor!

Ganz wichtige Voraussetzungen, damit dein Intrapreneurship-Projekt auch gelingt: Suche dir im Kolleg*innen-Kreis Verbündete und Mitstreiter*innen. Ganz alleine wirst du es schwer haben, große Veränderungen in Gang zu setzen. Und: Die Führungsetage sollte dein Vorhaben unterstützen. Überzeuge also vorab hier mit einem gut durchdachten Konzept und stelle dabei auch die Vorteile für das Unternehmen (z.B. Reputation, Mitarbeiterbindung und -gesundheit, Kosteneinsparungen….) heraus.

Wenn dein Projekt gut läuft und sich merklich positiv auf das Unternehmen auswirkt, ist es sogar denkbar, dass du daraus irgendwann eine neue Stelle für dich schaffst und quasi intern deinen Job wechseln oder zumindest deine bisherige Tätigkeit erweitern kannst – z.B. als CSR-Manager*in, Diversity Manager*in oder Mobilitäts-Manager*in. Und wenn du dich doch irgendwann einmal dazu entscheiden solltest, deinen Arbeitgeber zu wechseln, stellen die Eigeninitiative, die du mit deinen Intrapreneurship-Projekten bewiesen hast sowie die nebenbei erworbenen Fachkenntnisse ganz dicke Pluspunkte in deiner Bewerbung dar.

4. Für Macher*innen & Innovator*innen: Social & Green Startups

Du bist es Leid, dass deine Ideen und Vorschläge durch endlos lange Entscheidungswege und starre Hierarchien ausgebremst werden? Oder dich eine Idee für ein Business oder ein Produkt, das die Welt ein Stück besser machen könnte, einfach nicht mehr los?

Wer das übliche »Immer-weiter-wie-bisher« nicht mehr akzeptieren möchte, für die*den ist die Gründung eines eigenen Startups natürlich eine naheliegende Option – die natürlich aber auch eine gewisse Risikobereitschaft und eine ordentliche Portion Mut erfordert. Doch das kann enorm belohnt werden: Als Gründer*in genießt du die Freiheit, dein Unternehmen, deinen persönlichen Werten entsprechend, sozial und ökologisch verantwortlich gestalten zu können. Wer diesen Schritt in Erwägung zieht, sollte ich in jedem Falle über staatliche Beratungs- und Fördermöglichkeiten bzw. den sog. »Gründungszuschuss« für Existenzgründer*innen informieren.

Doch es gibt auch andere Möglichkeiten, Startup-Luft zu schnuppern: Wer sich den Schritt in die Selbstständigkeit (noch) nicht so recht zutraut oder keine eigene Idee hat, kann sich auch gezielt bei Social oder Green Startups bewerben oder sich einem Team als Mitgründer*in anschließen. Zwar liegt das Gehalt bei Jungunternehmen in der Regel deutlich unter dem, was Großkonzerne zahlen und auch einen 9-to-5 Job darf man hier nicht erwarten, aber dafür bieten Startups oftmals flache Hierarchien, (nicht wenige Social Startups entscheiden sich sogar bewusst für kooperative Strukturen ganz ohne Hierarchien) und motivierte Kolleg*innen, die wirklich für ihren Job brennen und etwas bewegen wollen. Zudem sind Startups hochdynamische Gebilde: Hier hast du auch als Angestellte*r die Gelegenheit, die Entwicklung des Unternehmens mitzugestalten und in dich in **verschiedensten Aufgabenbereichen auszuprobierenv. Denn starre Arbeitsteilung ist hier eher die Seltenheit. Perfekt für kreative Alleskönner*innen, die Abwechslung brauchen, um aufzublühen.

Wie findet man einen Job im Social Startup? Auf Jobplattformen, die auf Nachhaltigkeit spezialisiert sind (siehe Punkt 6 weiter unten), schreiben durchaus auch einige Social Startups ihre Stellen aus. Auch auf Plattformen wie founderio oder STARTUP SUCHT findet man offene Stellenangebote in Startups sowie Menschen, die bereits eine eigene Idee haben und Mitgründer*innen suchen.

Wesentlich höhere Erfolgsaussichten hast du jedoch durch den direkten persönlichen Kontakt. Dazu eignen sich z.B. Startup-Events und -Messen (z.B. die Startup-Woche in Düsseldorf, das GREENTECH FESTIVAL oder der Green Alley Award).

Etwas informeller und persönlicher als die o.g. Großveranstaltungen sind z.B. Gründer-Stammtische, zu denen in der Regel auch externe Interessierte zum Plaudern herzlich willkommen sind. Schau doch einfach mal, ob die IHK oder Wirtschaftsförderung deiner Stadt derartige Events für (Social) Entrepreneur*innen organisiert. Auch viele Hochschulen und Universitäten fördern die Existenzgründung ihrer Absolvent*innen und veranstalten regelmäßig Netzwerktreffen und Ideenwettbewerbe. Die perfekte Anlaufstelle sind auf Social Entrepreneurship spezialisierte Coworking-Agenturen mit Beratungs- und Förderangeboten. Dazu zählen z.B. die Social Impact Labs mit bundesweiten Standorten, der Berliner Impact Hub oder das Kölner CoLabor für Nachhaltigkeit. In diesen »Hubs« tummelt sich eine ganze Schar an engagierten Gründer*innen, die du ganz informell bei einem der regelmäßig stattfindenden Netzwerk-Events kennenlernen kannst.

Bei einer Bewerbung bei einem Startup zählt in aller Regel deine Persönlichkeit mehr als Abschlüsse, Zertifikate und Noten. Was die meisten Startups suchen, sind Mitstreiter*innen, die menschlich ins Team passen, Begeisterungsfähigkeit mitbringen und die gleichen Werte teilen. Dir fehlen ein paar praktische Skills? Nur Mut, denn Gründer*innen wissen: Was man (noch) nicht kann, bringt man sich eben »learning-by-doing« bei!

5. Für Quereinsteiger*innen: Mit der passenden Weiterbildung zum Job mit Sinn

Wie bereits erwähnt, werden viele Kompetenzen, die du mit deinen Berufserfahrungen in der »klassischen Wirtschaft«(oder auch in einem eher generalistischen Studium wie BWL) erworben hast, in nachhaltigen Unternehmen oder auch im Non-Profit-Sektor genauso gefragt, so dass auch Quereinsteiger*innen durchaus gute Chancen haben. Diese Chancen kann man mit einer passenden Weiterbildung (z.B. einem berufsbegleitenden Lehrgang oder auch einem berufsbegleitenden Masterstudium), in der man die eigenen Fachkenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit gezielt ergänzt, wesentlich erhöhen. Im Idealfall knüpft die Weiterbildung an bereits vorhandene Abschlüsse oder Berufserfahrungen an und ergänzt diese sinnvoll.

Beispiele gefällig? Wer bislang in Bereichen wie Qualitätsmanagement, Business Development oder auch Key Account Management o.Ä. tätig war, bringt beste Voraussetzungen für eine künftige Rolle als Corporate Social Responsibility (CSR)-Manager*in mit. Kommunikationstalente aus Marketing- und PR sind prädestinierte Fundraiser*innen. Personaler*innen können ihr Aufgabenspektrum mit einer Weiterbildung zur*m Diversity Manager*in sinnstiftend erweitern. Für Pädagog*innen, die naturnah mit jungen Menschen und Erwachsenen arbeiten möchten, könnte ein Lehrgang im Bereich Wildnispädagogik interessant sein. Wer (z.B. mit einem kaufmännischen Hintergrund) gezielt in den gemeinnützigen Sektor wechseln möchte, könnte mit einer Weiterbildung zum Thema »NGO-Management«/»Non-Profit-Management« oder »Stiftungsmanagement« die erforderlichen Fachkenntnisse erwerben.

Viele Unternehmen haben mittlerweile verstanden, dass sie das Thema Nachhaltigkeit aktiv anpacken müssen, wenn sie langfristig nicht ziemlich alt aussehen wollen. Von daher kann es sich lohnen, Eigeninitiative zu zeigen und deinen Arbeitgeber gezielt darauf anzusprechen, dass du dieses Thema gerne unterstützen und vorantreiben möchtest. In vielen Fällen belohnen Arbeitgeber ein solches Engagement und fördern die fachliche und persönliche Entwicklung von Mitarbeitenden, indem sie die Kosten der Weiterbildung übernehmen und/oder sie sich diese auf die Arbeitszeit anrechnen lassen dürfen.

Selbst, wenn dein Arbeitgeber dazu nicht bereit ist, du die Weiterbildung in Vorbereitung auf einen Arbeitgeberwechsel nutzen möchtest oder momentan auf Jobsuche bist, heißt das nicht zwingend, dass du die (teils ziemlich hohen) Kosten einer Weiterbildung selbst übernehmen musst. Denn dafür gibt es staatliche Förderungen, z.B. den sog. Bildungsgutschein. Es lohnt sich also, sich vorab zu informieren, ob man die Voraussetzungen für eine der Förderungen erfüllt.

6. Von wegen Nadel im Heuhaufen: Die richtigen Jobbörsen für deine Suche nutzen

Wer gezielt nach einem Job mit Nachhaltigkeitsbezug sucht, ist mit entsprechend spezialisierten Suchportalen gut beraten. Zwar ist die Gesamtzahl an Inseraten kleiner als bei den allgemeinen, großen Online-Plattformen, aber dafür zählt hier eher Qualität statt Quantität und du hast bei den Suchergebnissen weniger »Ausschuss«. Auch kleine & mittelständische Unternehmen (KMU), Startups und kleinere Vereine nutzen viel eher kleinere, fachspezifische Plattformen, da die Kosten für ein Inserat hier deutlich geringer sind als bei den »Big Playern«.

In unserem Impactify-Blog findest du eine Übersicht über die besten Jobbörsen für die Sozialbranche (u.a. Soziale Arbeit, Gesundheitswesen, Pädagogik & Entwicklungszusammenarbeit) sowie für die besten [»grünen« Jobbörsen für den Umweltsektor(https://impactify.de/gruene-umwelt-jobboersen/b) (u.a. Umweltschutz, Erneuerbare Energien, Umwelttechnik und Öko-Landbau).

Falls du bei deiner Recherche nur wenige passende Stellenanzeigen findest, muss es nicht zwingend bedeuten, dass es diese nicht gibt – es könnte auch zum Teil an deiner Art zu suchen liegen. Denn die Ergebnisse, die eine Suchmaschine oder eine Datenbank ausspuckt, sind nur so gut wie die Suchbegriffe, die du eingibst. Mit den richtigen, zielführenden Keywords erhöhst du die Chance, mehr interessante Angebote aufzuspüren.

7. Die Sache selbst in die Hand nehmen: Sich initiativ bewerben

Trotz intensiver Recherche ist die Auswahl an attraktiven Stellenangeboten eher überschaubar? Oder du hast schon seit längerer Zeit eine Auge auf eine ganz bestimmte Organisation geworfen, aber verflixt noch mal, auch nach dem gefühlt 100sten Besuch auf deren Karriere-Seite wollen die einfach keine passende Stellenausschreibung veröffentlichen?

Nun, wenn der Berg nicht zur*m Prophet*in kommt… muss die*der Prophet*in sich wohl selbst in Richtung Traumjob bewegen – und zwar mit einer Initiativbewerbung. Denn was vielen Jobsuchenden nicht bekannt ist: Der Anteil der Jobs, der gar nicht erst in öffentlichen Portale ausgeschrieben werden, sondern über andere Kanäle vergeben werden, ist ziemlich hoch (dies gilt besonders für den gemeinnützigen Sektor). Das nennt man den »verdeckten Arbeitsmarkt«. Und an diese Stellen kommt man nur über eine gut vorbereitete (!) Initiativbewerbung.

Dies erfordert zwar ein wenig Recherche- und Vorbereitungsarbeit, dies sich aber enorm auszahlen kann, denn mit einer Initiativbewerbung hast du deutlich weniger Konkurrenz (im Idealfall gar keine).

Beachte, dass Vorbereitung, Bewerbungsprozess und die -unterlagen für eine Initiativbewerbung besonderen Spielregeln folgen, die du unbedingt kennen solltest. Ist deine Bewerbung formal und zeitlich gut vorbereitet, kannst du so die Chancen auf deinen Traumjob um ein Vielfaches erhöhen!

Wie du siehst, führen viele Wege zu einem sinnerfüllten Job, mit dem du die Welt in Richtung Zukunftsfähigkeit gestalten kannst. Egal ob frische Absolvent*in, Berufserfahrene*r oder Quereinsteiger*in – nahezu alle Talente, Fachkenntnisse und Persönlichkeiten sind gefragt in der »grünen« Arbeitswelt.

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Hier auf Impactify erhältst du Zugriff auf mehrere tausend Stellenanzeigen aus dem gesamten Spektrum der nachhaltigen Branchen: Denn hier warten wir nicht darauf, dass die Arbeitgeber bei uns ihre Stellen inserieren, sondern scannen täglich aktiv auch zahlreiche Homepages von Unternehmen und Organisationen.

Mit dem »Job Alert« kannst du dich automatisch per Mail benachrichtigen lassen, wenn zu deinen Suchkriterien passende Stellen inseriert werden. Als Impactify-Mitglied erhältst du zusätzlich Zugang zu exklusiven Rabatten unserer Kooperationspartner (u.a. Coachings, Events, Weiterbildungen und nachhaltigen Produkten)!

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