Job Portrait

Berufsbild Permakultur-Design: »Permakultur ist wie ein Werkzeugkasten, mit dem wir die Welt retten können.«

Die Natur als Vorbild für die Gestaltung nachhaltiger Landschaften, Lebensräume und Gesellschaften: Das ist die Kernessenz der Permakultur. Dabei ist die Permakultur nicht nur systematischer Werkzeugkoffer, Philosophie und weltweite Bewegung zugleich, sondern eröffnet darüber hinaus äußerst spannende berufliche Optionen für eine Vielfalt an Tätigkeitsfeldern – von der Landwirtschaft, der Stadtplanung und Architektur bis hin zur Organisationsentwicklung. Solch eine spannende Kombination hat etwa unser Interviewpartner Dr. Philipp B. Schuster: Er ist gleichzeitig Unternehmensberater und Permakultur-Designer.

Wie können wir unsere Versorgungssysteme – allen voran die Landwirtschaft – so gestalten, dass sie genügend Nahrung und Wohlstand für eine wachsende Zahl an Menschen generieren, gleichzeitig sozial gerecht sind und darüber hinaus auch die natürlichen Grenzen unseres Planeten nicht strapazieren? Klingt nach einer unmöglichen Herausforderung? Wenn es ein Werkzeug gibt, das dieser gewachsen sein könnte, dann ist es die Permakultur.

Kernessenz der Permakultur ist im weitesten Sinne die bewusste und systematische Gestaltung zukunftsfähiger Lebensweisen durch Anlehnung an natürliche Prozesse, Kreisläufe, Interaktionen und Formen.

Bekannteste Anwendungsgebiete der Permakultur sind wohl die Gestaltung von Gärten, landwirtschaftlich genutzten Flächen und kleinen Siedlungen. Die Gestaltungsprinzipien lassen sich jedoch ebenso auf Bereiche wie Architektur, Wohnraumgestaltung, Bildungssysteme, Unternehmen und sogar soziale Systeme wie Gesellschaften und Regierungsformen anwenden. Die vorgeschlagenen Prinzipien und Praxismethoden bilden einen ganzheitlichen Werkzeugkoffer aus ethischen, pragmatischen, philosophischen und technischen Aspekten, der die mentale Haltung sowie die praktischen Fertigkeiten von Individuen, Haushalten, Gemeinschaften und Gesellschaften für eine nachhaltige Zukunft kultivieren und stärken soll.

Zu den grundlegenden Gestaltungsprinzipien der Permakultur gehören u.a. die bewusste Beobachtung von Wechselwirkungen, das Schließen von Energie- und Ressourcen-Kreisläufen, die Vermeidung von Abfall, die Verwendung einzelner Systemeinheiten für mehrere Zwecke gleichzeitig sowie die Wertschätzung von Vielfalt und Veränderung. Diese Prinzipien spiegeln den systemtheoretischen Ansatz der Permakultur wider und fügen u.a. Grundsätze der Systemtheorie, Thermodynamik, Ökologie und Landschaftsplanung und -architektur zu einem ganzheitlichen Denkrahmen zusammen.

Eine Nahrungsmittelproduktion, die im Sinne der Permakultur designed ist, hat demnach denkbar wenig mit der konventionellen Landwirtschaft, wie sie heute vorherrscht (und einen maßgeblichen Treiber des Klimawandels und des Biodiversitätsverlusts darstellt), zu tun. Auch geht die Permakultur weit über das Konzept des (gesetzlich definierten) Ökolandbaus hinaus.

Zwar zielen die Permakultur-Prinzipien darauf ab, Systeme (z.B. eine landwirtschaftliche Fläche) so zu gestalten, dass eine maximale Produktivität und Funktionalität (das heißt: minimaler Aufwand, maximaler Ertrag) erreicht wird - dies jedoch niemals als reiner Selbstzweck. Denn der Designprozess orientiert sich stets an ethischen Leitlinien, welche auf Wertschätzung und Respekt für die Mitwelt (dazu gehören u.a. Mitmenschen, Ökosysteme, Landschaften und Traditionen) basieren und auf deren langfristigen Erhalt ausgerichtet sind.

Grundsätzlich steht die Permakultur der Rolle des Menschen im Mensch-Natur-Gefüge positiv gegenüber und betrachtet ihn als einen aktiven »Ökosystem-Manager«. Somit hebt die Permakultur den (scheinbaren) Interessenkonflikt zwischen den polarisierten Weltanschauungen der wachstumsorientierten Entwicklung (Erfüllung der menschlichen Bedürfnisse) einerseits und der andererseits erhaltungs-orientierten „Konservierung“ von natürlichen Ökosystemen auf.

Seit den 80er Jahren hat sich die Permakultur mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung etabliert, deren Strukturen sich immer weiter professionalisieren und für die sich auch die wissenschaftliche Forschung zunehmend interessiert: Denn das Konzept bietet enormes Potenzial für eine Transformation von Landwirtschaft, Organisationen und Gemeinschaften in Richtung Zukunftsfähigkeit.

Darüber hinaus eröffnen auch im europäischen (und auch deutschsprachigen Raum) immer mehr Permakultur-Akademien und Praxisorte, an denen man Kurse und Weiterbildungen absolvieren kann - es entsteht hier also langsam ein neuer Berufszweig, der sich neben der Gestaltung von Landschaften und landwirtschaftlichen Nutzflächen auch wunderbar mit anderen Tätigkeitsfeldern verknüpfen lässt.

Erfahre im folgenden Interview mit Dr. Philipp B. Schuster, Unternehmensberater und Permakultur-Designer, wie er seine beiden “Berufungen” miteinander verbindet und welche beruflichen Optionen die Permakultur bietet.

Philipp, du bist Unternehmensberater und Permakultur-Designer. Unter erstgenanntem können sich die meisten Menschen etwas vorstellen, doch das Konzept der Permakultur ist noch nicht allzu bekannt. Magst du uns dies kurz erläutern?

Dr. Philipp B. Schuster: Permakultur, der Begriff wurde 1978 zum ersten Mal verwendet, und zwar von den australischen Ökologen David Holmgren und Bill Mollison. Permakultur ist eine Kurzform für »permanent (agri)-culture«, also permanente Kulturen bzw. Landwirtschaft. Die generelle Idee ist es, die Gesetze und Dynamiken, die in unserer Natur und somit unseren Ökosystemen bestehen, auf die Landwirtschaft zu übertragen. Man kann Permakultur also als eine Design-Disziplin verstehen, die es ermöglicht, natürliche, nachhaltige und weitgehend sich selbst erhaltende Systeme zu schaffen, die Mensch, Natur und Tiere in Symbiose zusammenarbeiten und leben lässt. Kurz gesagt ist Permakultur wie ein Werkzeugkasten, mit dem wir die Welt retten können.

Der Ursprung der Permakultur ist die Gestaltung von Landschaften, Gärten und anderen ökologischen Systemen - hier findet sie bis heute wohl am häufigsten Anwendung. Auf welche Bereiche lässt sie sich jedoch darüber hinaus sinnvoll anwenden?

Philipp: In der Tat kommt die Permakultur aus der Landwirtschaft und findet dort auch noch die häufigste Anwendung. Die Wichtigkeit dessen ist nicht zu unterschätzen, wenn doch allein 30 % aller Treibhausgase mit der Landwirtschaft zusammenhängen und auch viele der heute weit verbreiteten Krankheiten auf eine fehlgeleitete Landwirtschaft zurückzuführen sind. Meiner Meinung nach sollte jede*r, die*der sich heutzutage mit Nachhaltigkeit beschäftigt, zunächst einmal Permakultur studieren. Es ist wie die Wissenschaft der wahren Nachhaltigkeit. Übertragbar sind die Prinzipien des Designs prinzipiell auf alle Bereiche unseres Lebens. Von Unternehmen, Städten, Vorstädten, Energieversorgung bis hin zu Lehrplänen oder Abwassersystemen ist alles denkbar und wird auch tatsächlich schon gemacht. Da es aber in vielen Bereichen noch unbekannt ist, ist eben auch eine meiner Missionen, den Menschen die Permakultur näher zu bringen - und vor allem der Geschäftswelt. Heutzutage sprechen alle von der zirkulären Wirtschaft (Circular Economy) oder auch Kreislaufwirtschaft genannt. Die Idee ist zunächst sehr nahe an der Permakultur, geht aber in vielen Punkten nicht weit genug und Ethik spielt hier auch keine Rolle. Daher ist immer mein Reden: Erst Permakultur lernen, dann andere Dinge anschauen (z.B. wie man den eigenen CO2-Fußabdruck messen kann). Es gibt auch schon einige erfolgreiche größere Unternehmen, die Permakulturdesign in ihr Geschäftsmodell integriert haben, z.B. Sonnentor.

Direkt daran angeknüpft: Kennst du (neben der Unternehmensberatung) weitere konkrete berufliche Tätigkeitsfelder, die durch Permakulturdesign-Skills wunderbar ergänzt werden könnten?

Philipp: Alle sogenannten Systemischen Berater*innen und auch Design Thinker. Alle Berufe, die mit Nachhaltigkeit zu tun haben oder der sogenannten Corporate Social Responsibility (CSR). Weiterhin liegt viel Potenzial in Schulen. Viele unserer Studierenden führen Projekte mit Schulen durch. Dort ist die Hoffnung noch nicht verloren und wir können viele kleine Botschafter*innen für Mutter Natur gewinnen. Sicher ist es auch interessant für Landschaftsgärtner*innen, Köch*innen, Krankenhäuser, Kantinen etc. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Das größte Problem dabei liegt meiner Meinung nach in dem alternativen Image der Permakultur und dem geringen Bekanntheitsgrad.

Auf welchen Ebenen wendest du die Permakultur in deinem eigenen Berufsalltag als Unternehmensberater an? Kannst du uns ein oder zwei ganz konkrete Beispiele aus der Praxis nennen?

Philipp: Klar. Einmal managen wir unsere eigene kleine »Eco Finca« auf Gran Canaria. Hier gibt es immer viel zu tun, in erster Linie geht es um regenerative Techniken und die Verbesserung der Böden und der Schaffung von sogenannten »Essbaren Wäldern« (Food Forests). Wir leben mit Tieren zusammen und tun viel, um Energie zu sammeln und zu sparen. Was hat das mit dem Beraten zu tun? Ich sage: »Practice what you preach«. Wenn wir nicht mit Permakultur leben und arbeiten würden, hätte ich immer das Gefühl, an Glaubwürdigkeit zu verlieren. In der Beratung kann ich die Permakultur immer mehr in die Bereiche der Circular Economy oder der Gemeinwohl-Ökonomie  einbringen. Je nach Kund*in kann man gute Ideen der Permakultur auch anwenden. Es kommt aber auf den Einzelfall an. Konkret könnte man für ein Unternehmen ein Design entwickeln, bei dem wir Regenwasser auffangen, dies weiter nutzen, um Sanitäranlagen zu betreiben und am Ende können wir das Abwasser auffangen, reinigen und wieder für ein geschaffenes Ökosystem verwenden. Des Weiteren könnte zum Beispiel eine Schule Essen für ihre Schüler*innen anbauen, dabei gleichzeitig energieneutral sein und weiterhin zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen. Gleichzeitig gäbe es dabei natürlich sehr viele didaktische Potenziale für die Schüler*innen.

Welche Verbindung siehst du auf der übergeordneten Ebene zwischen der Permakultur und einer nachhaltigen Wirtschaft?

Philipp: Für die Landwirtschaft gibt es eigentlich keine bessere Alternative. Für die restliche Wirtschaft kann man das so leicht nicht sagen. An unserer Permakultur-Schule »Seeds for Sustainability« sind wir Advokat*innen der Gemeinwohl-Ökonomie - ein Vorschlag für ein neues Wirtschaftsmodell. Die Permakultur ist eher ein Design-Konzept. Sie kann im zweiten Schritt dazu dienen, Organisationen, Haushalte, Städte und Gemeinden nachhaltig zu planen. Die Wirtschaftsordnung ist aber auf einer anderen Ebene zu designen. Sicher sind viele Prinzipien der Permakultur auf die Systemfrage übertragbar, aber für uns ist die Gemeinwohl-Ökonomie der Weg, den wir gehen müssen.

Der Abschluss »Permakultur-Designer*in« ist (noch) keine staatlich anerkannte Ausbildung - ein entsprechendes Zertifikat erhält man über die Absolvierung umfangreicher Lehrgänge an privaten Akademien. Kannst du kurz beschreiben, wie eine Permakultur Design-Ausbildung abläuft?

Philipp: Ja klar. Hier hat sich auch einiges getan in letzter Zeit. Gerade die Anpassung der Lehrpläne wird weltweit von den Verbänden vorangetrieben. Es gibt zwar noch keine staatlichen Stellen, die offiziell zertifizieren können. Die ersten Schritte sollten entweder ein guter Einführungskurs oder direkt der sog. »Permakultur Design-Kurs« (auch »72-Stunden-Kurs« genannt) nach dem Modell von Bill Mollison sein. Im 72-Stunden-Kurs geht es erst einmal in die Grundlagen der Ökologie, der Ethik und der Prinzipien der Permakultur. Im Hauptteil der Ausbildung hat man dann viele verschiedene Themenblöcke, von Böden, Wasser, Wälder und Bäume bis hin zum Design von Öko-Dörfern, urbanen Räumen etc. Ein großes Gewicht liegt dabei auf den Design-Tools. Jede*r Studierende*r muss ein finales Design entwerfen. Hierzu werden im Vorfeld viele Daten gesammelt und Analysen durchgeführt, um am Ende mit einem intelligenten Design aufzuwarten. Die Modalität des Kurses kann variieren und wird sowohl in Form von Präsenz-Kursen als auch online angeboten. Neben dem Design-Zertifikat gibt es noch das »Permakultur-Diplom« (Diploma of Applied Permaculture Design). Für dieses muss man insgesamt 10 Designs entwickeln und mindestens 2 Jahre praktische Erfahrung vorzeigen.

Welche Möglichkeiten gibt es, nach der Ausbildung weitere Praxiserfahrungen zu sammeln?

Philipp: Im Grunde genommen sammelt man jeden Tag Erfahrung. Permakultur Design ist wie eine neue Brille, die wir uns aufsetzen und durch die wir danach nicht mehr aufhören können zu schauen. Es ist ein bisschen wie im Film Matrix mit der grünen und roten Pille. So fährst du an einem Berg oder Hügel vorbei und denkst automatisch: »Wie kann ich den designen, um eine nachhaltigere Landschaft zu bekommen?« Also die Beobachtung ist eine der größten Gaben und hier müssen wir erst einmal ganz viel Zeit investieren. Man kann Permakultur aber überall anwenden, auf dem Balkon oder der Terrasse oder in der eigenen Siedlung oder im eigenen Haus, in der Schule oder auf der Arbeit. Man kann weiterhin, wie bereits erwähnt, das Diplom machen. Hier gibt es dann verschiedene Anlaufstellen, die einem weiterhelfen und Informationen bereit stellen. In Spanien ist das zum Beispiel der Permacultura Íbera und in Deutschland der Permakultur Institut e.V..

Ist es denkbar, als hauptberufliche*r Permakultur-Designer*in meinen Lebensunterhalt zu bestreiten? Gibt es bereits erste Stellenausschreibungen, wo explizit Permakultur-Designer*innen gesucht werden? Welche denkbaren Optionen gibt es mit diesem Abschluss evtl. für eine Selbstständigkeit?

Philipp: Wir haben vor kurzem Lehrer*innen eingestellt :) Aber das war auch einer der wenigen Posts auf Facebook, wo konkret mal ein Job in der Permakultur ausgeschrieben wurde. Es ist noch ein weiter Weg für uns Permakultur-Designer*innen, aber man merkt deutlich, wie durch Corona die Menschen mehr über das System nachdenken und seit der Pandemie kommen viele auf uns zu. In den USA gibt es aber schon viele professionelle Unternehmen, die auch davon leben können. In Europa ist das noch anders. Wir an unserer Akademie versuchen, mit gutem Marketing und Veranstaltungen der Permakultur ein professionelleres Image zu verschaffen und gerade in den sogenannten Business-Bereich reinzukommen. Bislang klappt es schon ganz gut.

Was bedeutet für dich »Erfolg«? Das heißt, welche Art von positivem Feedback geben dir deine beruflichen Tätigkeiten, bei dem du das Gefühl bekommst »Ich konnte etwas Sinnvolles bewegen!«

Philipp: Erfolg bedeutet für mich, die Menschen glücklich zu machen und dabei die Natur nicht zu belasten. Als Unternehmen sollte man auf jeden Fall auf den drei Ebenen Soziales, Ökologie und Ökonomie erfolgreich sein. Nur wenn diese drei harmonisieren, kann man von Erfolg sprechen. Es nützt uns nichts, ein völlig zirkuläres Wirtschaftsmodell zu entwickeln, wenn am Ende die sozialen Umstände nicht gerecht oder menschenwürdig sind. Daher möchte ich noch einmal betonen, dass wir auf die Gemeinwohl-Ökonomie setzen. Hier gibt es die sogenannte Gemeinwohl-Bilanz. Hier wird mein Erfolg als Unternehmer*in daran gemessen, wie gut mein Unternehmen zum Gemeinwohl beiträgt. Unsere Akademie ist gerade dabei, ihre erste Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen.

Neugierig geworden?

Hier findest du alle Infos zum Einführungskurs Permakultur sowie den 72-stündigen Permakultur Design Kurs bei Seeds for Sustainability.

Mehr zum Thema Unternehmensberatung mit Bezug zur Permakultur findest du hier.

Des Weiteren bietet Philipp auch regelmäßig ein kostenloses Online-Seminar zum Thema »Permakultur Ökonomie« an.

Über Philipp B. Schuster

Schon in jungen Jahren hatte ich ein Bestreben, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. Einer meiner ehemaligen Gymnasiallehrer hat mich sehr inspiriert und seitdem war es mein Weg, mehr über nachhaltiges Wirtschaften zu lernen.

In den letzten 20 Jahren war es meine persönliche Mission, nachhaltiger zu werden. Ich erkannte bald, dass es viele Herausforderungen und viele Dinge zu lernen gibt. Ich habe viel experimentiert, um neue Arten des nachhaltigen und gesunden Lebens zu erleben und neue Formen des Wirtschaftens kennenzulernen. Während meines anschließenden Studiums an der Universität und meiner Karriere war ich immer bestrebt, mehr zu verstehen und Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen der Welt zu finden. Glücklicherweise habe ich den Wert der Kooperation erkannt und festgestellt, dass viele Hände bereits große Anstrengungen unternehmen.

Als ich etwas über Permakultur und regenerative Landwirtschaft erfuhr, wurde mir klar, wie geschädigt unser Nahrungsmittelsystem ist und wie sich dies auf uns als Menschen auswirkt. Seitdem wollte ich mehr darüber lernen und mich darüber austauschen, wie man Systeme etabliert, die das Gedeihen von Mensch und Natur zugleich ermöglichen.

Auf der wirtschaftlichen Seite ist die Gemeinwohl-Ökonomie und die unternehmerische Nachhaltigkeit das Zentrum meines Interesses. Das Verständnis, wie Unternehmen und Institutionen sowie Einzelpersonen zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können, ist für mich und unsere Kurse von zentraler Bedeutung.

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