Berufsorientierung

Berufsorientierung 2.0: Staubige Berufsmessen ade. Zukunft gestalten: los geht’s.

»Und? Was willst du mal werden?« Kannst du diese Frage eindeutig beantworten? Falls nicht, bist du mit deinem Gefühl der Orientierungslosigkeit nicht alleine! Viele junge Menschen fühlen sich hin- und hergerissen zwischen gut gemeinten Ratschlägen der Erwachsenen in Punkto »sicherer Job« und dem Wunsch, nicht einfach nur irgendeinen Job machen zu wollen, sondern etwas Sinnvolles beizutragen. Und wie »sicher« können Jobs in unserer modernen Arbeitswelt überhaupt sein, wenn sich doch ständig alles ändert? Was bei der Orientierung im Leben hilft, ist, den eigenen Weg zu kennen. Käthe und Johanna von »Ab in die Transformation« helfen dir dabei, genau den zu erkunden.

Dieser Gastartikel wurde verfasst von Käthe und Johanna, Gründerinnen von Ab in die Transformation.


Mit ca. 14 Jahren tritt sie das erste Mal auf. Eine Frage, die sich durch das Leben zieht. So schwer wie ein SUV, der sich breit auf unseren Schultern macht, viel zu viel Platz einnimmt und wieder schwer wegzubekommen ist. Es ist die Frage:

»Und? Was willst du mal werden?«

»Ähm, Umwelt ist mir wichtig, Menschen auch. Aber BWL finde ich auch gut, denn dann hat man erstmal was Sicheres.« Wir schauen links und rechts über die Schultern, vergleichen uns und glauben, dass alle Menschen um uns herum wüssten, wo die Reise hingeht. Oftmals senden wir einen stummen Hilferuf zu uns selbst aus: »Verdammt nochmal, bin ich eigentlich der einzige Mensch, dem es so geht?!« – gehört wird er selten.

Und dabei kennt wirklich jede*r diese Frage. Wir nennen es: Die Suche nach Orientierung im Leben. Oder konkret: Berufsorientierung. Fragen, die ab jetzt immer wieder Phase sein werden.

Das Team von Ab in die Transformation ist sich einig: Sich zu orientieren, welchen Beruf man später/heute/jetzt machen möchte, ist wichtig. Aber sind wir mal ganz ehrlich: Der Startschuss, der dazu meist in Schulen gesetzt wird, ist alles andere als flippig:

  • Abi-Messen, auf denen man eigentlich nur scharf auf die tollen Werbegeschenke ist.
  • Online-Kompetenztests, die einem den »Traumberuf« ausspucken, ohne den Menschen dahinter zu sehen.
  • unübersichtliche Websites, auf denen man sich erstmal ‘ne Stunde zurechtfinden muss, um dann festzustellen, dass es hier jetzt auch keine Lösung gibt.

Kurz: Berufsorientierung darf mächtig entstaubt werden. Was es braucht? Eine Berufsorientierung 2.0. Und so kann es aussehen:

Wir nehmen dich kurz mit ins Jahr 2030.

Es gibt kunterbunte, kreative Köpfe, die sich auf den Weg gemacht haben, ihr Potenzial auf unserem Planeten einzusetzen.

Was ist passiert?

Sie wurden zum ersten Mal gefragt, was sie eigentlich wirklich, wirklich lebendig macht. Und nicht nur wurden sie gefragt, es hat sich eine Struktur um sie herum gebildet, die sie nachhaltig dabei unterstützt, ihre Ziele zu verfolgen und ihre Träume zu verwirklichen.

Abgefahren, oder?

Im Jahre 2021 noch nicht vorstellbar – und doch haben sich viele junge kreative Geister zusammen getan, sich in größtmöglicher Motivation vernetzt und gestärkt. In ihren Stärken.

Warum?

Weil die Gesellschaft junge Menschen oftmals zu Robotern hat ausbilden lassen, die Anfang 30 meist zum ersten Mal verstanden haben, dass sie ihr bisheriges Leben so gar nicht richtig für sich selbst, sondern eher für die Stimmen um sich herum gelebt haben.

Kurz: Es war höchste Eisenbahn für mehr Menschlichkeit im System. Das System wurde umgebaut. Bzw. nachdem es gecrashed ist, haben wir es aufgebaut. Transformation 2.0., Berufsorientierung 2.0!

Und jetzt?!

Ja, die oben genannten Fragen, die so viel mehr auf das Menschliche in uns, auf die Einzigartigkeit von uns eingehen – die haben schon viele Geister weiter gebracht. Es gibt neugierige Köpfe, die sich vollen Herzens in eine für sie sinnhafte Zukunft stürzen. Stürzen? Hört sich so naiv an…. Nein, stürzen im Sinne von: »Mann, ist das abgefahren, ich brenne für das, was ich tue, ich will sofort dahin!« In dieser Art stürzen sich viele Menschen heute in die Arbeit.

»Scheiße es ist Montag, ich habe so gar keinen Bock!« fällt weg, seitdem jede*r mit Eigenverantwortung und eigener Einteilung der Wochentage werkelt. Das Wort »arbeiten« wurde zwar noch nicht abgeschafft, aber ein neues Wort ist unterwegs: »Mein Weg«, sagt man jetzt viel mehr als »Meine Arbeit«. Wenn man Menschen auf spannenden Events oder wo auch immer kennenlernt, dann ist die erste Frage meistens: »Was bewegt dich im Moment? Was ist gerade dein Weg?«

Und Eines ist gesagt: Natürlich gibt es Tage, an denen alles nicht gut läuft. Der Unterschied ist, man darf es äußern. Dafür ist Raum. Das haben wir bis zum Jahr 2030 gelernt.

Das ist das Resultat der Berufsorientierung 2.0.

Zukunft ist hier und jetzt. Wir alle haben es in der Hand. Wir fangen jetzt an. Hast du Bock, dich den Fragen des Lebens zu stellen? Na, dann bist du herzlichst eingeladen. Wir haben uns da was überlegt: Wir sind Ab in die Transformation. Wir wagen es, gemeinsam mit jungen Menschen (16-24) ein mutiges Utopia zu schaffen. Als Tanz-und Bewegungstherapeutin (B.A.)/Künstlerin und Nachhaltigkeitsökonomin (M.A.)/Coach, brennen wir für den Bereich der Zukunftsgestaltung und geben jungen Menschen Raum für ihre Stimme und ihre Visionen, ihre Kreativität und Einzigartigkeit.

Im Rucksack haben wir einen Online-Kurs, als unsere Antwort auf die Pandemie. Wir tüfteln an Zukunftskonzepten für Workshops, Seminare und Weiterbildungen. Im Online-Kurs Deine Zukunft gestalten gibt’s in 5 Tagen: Methoden zur Potenzialentfaltung, sichere Räume für Sinnfragen und Empowerment für Einzigartigkeit.

Der Kreativität, dem Mut und dem Tatendrang von jungen Menschen wird in diesem Online-Kurs eine Bühne geboten.

5 Tage, 5 Themen, eine Community! Diese Themen haben wir für die Woche gewählt:

  • Tag 1: Antrieb entdecken
  • Tag 2: Gesellschaftsforscher*in sein
  • Tag 3: Vernetzung schaffen
  • Tag 4: Visionen schärfen
  • Tag 5: Ins Tun kommen

Auf unserer Website könnt ihr euch die Details des Kurses anschauen.

Lust, deine Zukunft in die Hand zu nehmen? Dann hopp, wir haben Lust! Und du bist mit all deinen Ideen herzlichst eingeladen. Käthe und Johanna


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